Stephanie Mach: Rückblick auf die Herbstrennen 2024

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Stephanie Mach und Antaios laufen beim O-SEE Canicross ins Ziel
Foto: Archiv Stephanie Mach (Raimund Linke)

6. Oktober 2024: Canicross Panda Plus

Unser erstes „Trainingsrennen“ der diesjährigen Herbstsaison, das wir vor allem genießen wollten. Die Strecke war 4 km lang und hatte 60 Höhenmeter, war also nicht ganz flach. Die ersten 2 km ging es ständig leicht bergauf, danach kam ein flaches Stück oben auf der Höhe, und dann lief man wieder leicht bergab ins Ziel.

Leider ging es mir ein paar Tage vor dem Rennen nicht ganz gut, sodass ich körperlich nicht bei vollen 100% war. Aber Ante hilft mir beim Laufen immer sehr, und natürlich hat er mich auch diesmal nicht enttäuscht. Von seiner Seite war es wieder Start – Ziel an voll gespannter Leine. Den Berg hinauf zog er mich die ganze Zeit wunderbar, alle Kurven nahm er wie der Wind ohne einen einzigen Fehler, Überholen ganz souverän. Die 4-km-Strecke schafften wir in 14:07 Minuten, was am Ende für einen schönen zweiten Platz reichte. Nach dem Zieleinlauf genoss Ante das Treppchen und einen super Snack in Form einer Dose von Farm Fresh! Danke. :)

20. Oktober 2024: O-SEE Canicross

Das zweite Rennen dieser Saison, das nicht ganz geplant war, aber weil das Wetter herrlich war, entschied ich mich, eine Woche vor der Tschechischen Meisterschaft den deutschen O-SEE Canicross zu laufen. O-SEE ist sonst eine Organisation, die vor allem Trailläufe für Menschen veranstaltet, und an diesem Termin gab es auch ein kurzes eingeschobenes Canicross-Rennen über 3 km und 6 km. Da die Tschechische Meisterschaft 3,1 km misst, war die Wahl der Streckenlänge klar – 3 km. Die Höhenmeter in diesem Rennen waren schon mehr als das, was wir dieses Jahr bisher gelaufen waren, aber trotzdem haben mich die 100 Höhenmeter ab dem Start in diesem Rennen nicht abgeschreckt. Außerdem lag dieses Rennen in einem Nationalpark, sodass die Natur ringsum wunderschön war. Im Startbereich gab es sogar einen größeren Bach, in dem sich Ante vor wie auch nach dem Rennen abkühlen konnte, was oft fehlt.

Wir starteten als Allererste ins Rennen, sodass es kein Überholen gab. Antes Zugarbeit war absolut fehlerlos, und den ganzen 1-km-Anstieg mit 100 Höhenmetern galoppierte er hinauf, ohne auch nur daran zu denken, in den Trab zu fallen. Den anschließenden Weg bergab haben wir dann locker genossen. Nur ich bin am Ende, auf den letzten 600 m vor dem Ziel, mit dem Fuß an einem Baumstumpf oder einem großen Stein hängen geblieben, sodass der folgende Sturz sehr hart und unangenehm war. Zum Glück habe ich es trotz starker Schmerzen im Knöchel irgendwie geschafft, wieder loszulaufen. Bei Ante entschuldige ich mich hiermit, dass wir den Schlusssprint nicht wirklich genießen konnten. Aber trotz dieses unangenehmen Erlebnisses haben wir einen tollen 1. Platz ergattert!

Ich muss hier noch erwähnen, dass das Rennen sonst eine sehr schöne Atmosphäre hatte, alles lief irgendwie ruhig und ganz entspannt ab, und es war bestimmt nicht unser letzter Traillauf. ;)

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